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Vampire mit Blitzkarriere, ein Interview mit dem knuffigen Gerard Way, Sänger von My Chemical Romance

Ihr seid jetzt ja zum zweiten Mal in Deutschland, gestern wart ihr in Köln?

Ja, Köln war cool. Hat uns sehr an die Shows erinnert, wie wir sie früher und am Anfang noch spielen konnten, ohne Absperrungen und richtige Security ? mehr so ne kleine, dreckige Punkrock-Show, ständig flogen die Leute über die Monitorboxen.

Habt ihr schon Unterschiede zum letzten Mal feststellen können, als ihr als Vorgruppe von The Used gespielt habt?

Schon. Beim letzten Mal waren sie schon sehr cool, wir wussten also, dass Köln ne gute Show werden würde. Damals wollten die Kids einfach ne gute Zeit haben, denen war das auch ziemlich egal, dass sie uns nicht gekannt haben. Die drehten eben ab, weil wir gerockt haben und von weit hergereist waren. Diese Mal wars dann aber total krass. Sie konnten jedes Wort mitsingen, es war beeindruckend, es war ... Scheiße, ich kanns gar nicht beschreiben!

Ja, ich denke, das hat sich schon rumgesprochen und ihr seid um einiges populärer geworden in den letzten Monaten ? und das obwohl das Album grade heute erst rauskam...

Ich denke viele haben sich das Album auch als Import oder aus dem Internet geholt.

Anderer Bands brauchen gewöhnlich viel länger um das zu erreichen, was ihr jetzt in nur drei Jahren und mit dem zweiten Album geschafft habt. Wie fühlt man sich so auf nem Blitz-Karriere-Trip?

Es ist gut, wenn auch etwas beängstigend, es ist aufregend und wir sind sehr dankbar dafür, dass das alles so passiert. Ein paar der Jungs sind aber auch schon etwas älter, wir hatten also schon unsere Pleiten im Leben. Dass sich das alles so schnell bewegt ist nicht das Schlechteste und ich denke wir brauchen das auch bis zu nem gewissen Grad. Sich also erst mal zu etablieren und dann, wenn mans geschafft hat, etwas zu entspannen. Ist allerdings auch beängstigend, denn Sachen die so steil an die Spitze gehen, gehen gelegentlich genauso steil wieder zu ende. Man sieht das ja auch oft in den letzten Jahren: Bands kommen raus, werden riesig und verschwinden dann wieder.

Was ihr aber bestimmt nicht so vorhabt!

Oh nein, ich denke das wird uns deswegen nicht passieren, weil wir eben schon länger dabei sind, wir in nem Van getourt haben, uns unterwegs wahrscheinlich jede bekannte Krankheit eingefangen haben und auf dem blanken Holzboden gepennt haben. Das alles passierte in sehr kurzer Zeit, aber wir hatten somit auch ne Art Intensiv-Kurs. Ich glaube deswegen können wir es auch besonders würdigen, wenn uns was Gutes passiert.

Mir fällt jetzt auch keine andere Band ein, die nur zehn Wochen, nachdem sie sich gegründet hat, ihr erstes Album aufnimmt.

Wie all das angefangen hat, war überhaupt ziemlich unfassbar. Wir wollten nur unbedingt live spielen. Also konnten wir uns gar nicht leisten kein Album zu haben. Wir hatten also genug Material, obwohl wir hatten eher gerade so genug Material, es war nichts übrig, das es nicht aufs Album geschafft hat...

Wo du das gerade ansprichst ... Sind Songs übrig geblieben als ihr dann zum zweiten Mal im Studio wart

Schon, aber die waren nicht wirklich ausgearbeitet genug um sie als B-Seiten zu verwenden. Wir hatten einen Demo-Song, der ganz gut kam, ?Bury me in black? den wir für die Japan-Version des Albums benutzt haben. Aber der Rest ist nicht wirklich zu gebrauchen, sind auch eher so Song-Fragmente, die es dann auch nicht mal in die Vor-Produktion geschafft haben. Wenn wir hier und da etwas mehr Zeit gehabt hätten, hätten wir vielleicht ne Rohversion aufgenommen...

Ihr seid ja ziemlich ausgebucht dieser Tage, nach den Deutschland-Dates spielt ihr noch zwei weitere Shows in Europa bevor es dann in Japan und später in den Staaten weitergeht...

Ach, wir sind da total dran gewöhnt. Wir hatten gerade mal drei Wochen Pause uns in Jersey zu erholen und das muss jetzt für das ganze Jahr auf Tour langen. Wir haben zwar hier und da ein paar Wochen frei ... aber ich denke wir sind bis Dezember ausgebucht.

Ist es ein komisches Gefühl wieder nach Japan zu kommen? Ich hab gelesen, dass ihr euch dort von eurem alten Drummer getrennt habt und du dort auch aufgehört hast zu trinken.

Stimmt, ich trinke seither nicht mehr und nehm auch keine Drogen mehr. Es ist toll wieder hinzukommen, denn diesmal kann ich es wirklich genießen. Das letzte Mal war ich ja die ganze Zeit in meinem Hotelzimmer eingeschlossen und niedergeschlagen. Jetzt freuen wir uns auch drauf, weil es auch ne ganz andere Situation ist, das sind unsere Shows und keine Festivals. Wir headlinen und spielen auch wieder in kleinen Clubs. Ich glaube in Tokio haben sie so viele Tickets verkauft, dass wir Termine anhängen mussten, was total cool ist! Ich kanns kaum erwarten da mit klarem Verstand hinzukommen!

In den Liner-Notes zum Album erwähnt ihr Irvine Welsh, ich denke also Euer Bandname wird tatsächlich von seinem Buch ?Extacy: three tales of chemical romance? sein. Habt ihr ihn je getroffen oder hat er eure Musik gehört?

Das bezweifle ich und ich hab ihn auch nie getroffen. Sieht aus als sei er sehr beschäftigt, Schriftsteller sind ja auch oft sehr zurückgezogen.

Magst du seine Bücher?

Ich mag ?Trainspotting?, hab aber ?Exracy...? nicht gelesen, was an sich ziemlich ironisch ist, weil wir unseren Bandname ja davon abgeleitet haben. Ich mag seine Arbeit sehr.

Der 11. Song auf eurem Album beginnt mit einem gerufenen ?You get what everyone gets: you get a lifetime!? Ist das eine Referenz an Neil Gaiman und die Sandman Comics?

Ja genau, das ist es tatsächlich! Es war aber eigentlich gar nicht geplant, das war so ne Sache die Howard (Howard Benson, der Produzent des aktuellen Albums, Anmerk. d. Verf.) einfach drin gelassen hat und uns hat dann einfach gefallen wie es klang. Diese Passage aus dem Sandman Comics hab ich seit ich ein Teenager war in Erinnerung behalten; ich habe grade wieder angefangen alle zu lesen ...

Das hab ich auch schon lange mal wieder vor, aber mir fehlt einfach die Zeit. Da steckt so viel drin, Kulturelles, Sachen aus der Literatur ... Gaiman ist ein Genie!

Ja, man sieht auch total, dass das die Geschichte ist, die er schon sein ganzes Leben lang erzählen wollte. Es ist wohl eine Kombination aus all dem, was ihn so als Teenager beschäftigt hat, das ganze Gothic-Zeugs und er musste auch aussehen wie Echo & the Bunnymen. Das hat ihm total Spaß gemacht, weil es ja seine Lieblingsband war. So wie eben auch Tori Amos irgendwie eingearbeitet wurde, sie hat ihn zu ?Death? (ein Hauptcharakter im Comic, Anmerk. d. Verf.) inspiriert.

Ich hab gelesen, dass du eigentlich Comic-Zeichner werden wolltest, dich dann aber für die Band entschieden hast.

Ja, das mit dem Zeichnen hat nirgendwo hingeführt. Es war gar nicht so sehr deswegen, weil ich keine Stelle gefunden habe, das hätte schon geklappt. Aber ich hab der Szenen nichts Neues hinzugefügt, ich hab nur versucht Spiderman zu imitieren. Das hat mir einfach nichts gegeben, und solange ich auf Biegen und Brechen versucht habe Künstler zu werden, hab ich auch nicht erkannt, dass es mir darum geht etwas ?Anderes? zu machen. Ich hab das ja nie vorher probiert, es war eher so: na, dann mach mal!

Aber Du kümmerst Dich schon noch um die visuelle Seite der Band?

Klar, ob du nun unsere Kleidung, das Album-Artwork oder das T-Shirt-Design nimmst, da gibt es immer eine optische Ästhetik, die sehr viel mit der Musik zu tun hat. Und wenn dem nicht so wäre, dass sich das auf alle künstlerischen Aspekte bezieht, dann fände ich es wohl auch ziemlich öde inner Band zu spielen.

Dann habt ihr also so was wie ne ?corporate identity??

Irgendwie wohl schon, das ist wie eine Mrke, ist schon alles sehr präzise so, wie wir sein wollen.

Eure Songtitel und Texte scheinen oft mit einem ganz eigenen Humor und viel Ironie einher zu gehen, ein gutes Beispiel ist da ?You know what they do to guys like us in prision?. Gehört das zu Eurer Band-Identität?

Absolut! Schwarzer Humor und Ironie sind immer wiederkehrende Themen. Und das darf man jetzt nicht mit The Darkness verwechseln die einen auf Spinal Tap machen, das ist was ganz anderes. Bei ns ist das eher so die Ironie des Alltags. Wie wenn jemand stirbt und dann was ironisches Passiert. Da kommt auch vieles von The Smiths. Manche Songtitel hab ich mir wortwörtlich bei Morrisey abgeschaut, ich wollte diese Sachen einfach integrieren.

Das Album hat einen ganz eigenen Stil und man kann es nicht mir einer einzelnen anderen Band vergleichen, hat das mit den verschiedenen Einflüssen zu tun, die ihr als Band habt?

Genau so ist es und deswegen ist es auch so schwer uns auf eine Band zu reduzieren. Da gibt's einfach so viele Einflüsse ... wir sind halt keine eingängige New Yorker Garagen Band wo man ganz einfach sagen kann, dass die nur The Stooges und Velvet Underground hergenommen und sich was eigenes draus gestrickt haben. Wobei Velvet Underground tatsächlich ein Einfluss auf mich hatten und es komisch ist Velvet Underground in Zusammenhang mit ner Punkrock Band zu bringen. Aber sie waren eben punkrock weil sie artrock waren! Ansonsten reicht das von Iron Maiden, The Misfits, Black Flag, Cirkle Jerks, The Cure, The Smiths, Siouxie & the Banshees, The Damned und Stiffs Inc. ? die alte Band aus New York, die die meisten wohl vergessen haben, bis hin zu dieser Band aus Philadelphia, Ink and Dagger, die die erste Vampire-Hardcore Band waren.

War das zu anfang nicht heftig all die verschiedenen Einflüsse und Vorlieben der Bandmitglieder unter einen Hut zu bringen, gabs da nicht viel Streit?

Nein, ich glaube, das hat es sogar einfacher gemacht. Denn wo wir uns alle drüber einig waren, war Songs zu schreiben, die uns bewegen und eben aggressives Zeugs, das einen sofort gekickt hat. Wir sind ja auch keine Mitsing-Band. Die meisten Leute können nicht jedes einzelne Wort mitsingen, aber es gibt immer wieder Schlüssel-Passagen, die sie mitsingen. Die Songs wurden eben für uns zum Spielen geschrieben und zum Auftreten und was wir dann eben noch so dabei abziehen. So haben wir erst gar nicht in so Sachen wie ?Oh, ich will aber unbedingt nach Maiden klingen!? ?Und ich will aber dass ...? verwickelt. Wir hatten alle ein Bild im Kopf, was ja schon sehr selten ist, wir haben uns alle genau das Gleiche vorgestellt.

Gibt's dann überhaupt eine Band auf die ihr euch alle einigen könnt?

Alle? Ich würd sagen, wir können uns alle auf die Misfits einigen.

Was hälst Du dann von Danzig?

Ich hab nichts wirklich Aktuelles von ihm gehört, aber ich liebe alles, was ich bis zu Danzig IV gehört hab. Später hat er dann mit elektronischen Sachen herumexperimentiert und das war etwas komisch. Das haben aber ja viele im Laufe ihrer Karriere gemacht, wegen Nine Inch Nails hat plötzlich jeder was in die Richtung gemacht, was aber nicht bei jedem funktioniert hat. Die Smashing Punkins habens ja auch versucht und es klang komisch!

Euer erstes Album wurde von eurem Freund Geoff Rickley, dem Thursday-Sänger, produziert. Und mit dem zweiten Album habt ihr jetzt ein Major-Label und wart mit einem richtig bekannten Produzenten im Studio, der für seine Alben mit Papa Roach, Hoobastank und Cold bekannt wurde. Wo lagen die Unterschiede im Studio?

Das Interessante an all den Bands, mit denen er bisher gearbeitet hat, ist das keine aus unserer Ecke kam. Und wir waren auch nicht notwendigerweise Fans all dieser Bands. Was uns dann aber neugierig gemacht und überzeugt hat, war seine Arbeit für Motörhead. Das hat uns dann überzeugt, wir haben uns gesagt: wenn er die versteht, dann wird's mit uns auch klappen. Und das hat er! Es hat zwar etwas gedauert, aber er hat verstanden worum es uns als Band geht. Er hat gesehen, dass wir eine sehr professionelle Band sind, die mehr oder weniger auch die Aggressivität einer Band wie Motörhead hat, wobei wir natürlich nicht die ?Saufen bis zum Umfallen und alles in Schutt und Asche legen?-Attitüde haben. Ich steh total auf Motörhead, aber so was geht bei uns eben gar nicht. Wir sind sehr professionell und fokussiert unterwegs. Insofern wars schon sehr anders. Das erste Album war wie, als ob man ein Album mit seinem besten Freund macht. Und bei dem wars dann völlig anders, fast so als hätte man ein Sichereheits-Netz oder einen Trainer hätte, der da war um einen vor dem Fallen zu bewahren. Er hat uns bei den Songstrukturen geholfen. Geoff Rickly war ein toller Vocal-Coach und er hat auch viele unserer Songs toll produziert. Gesanglich ging er aber sehr auf die inhaltlichen Aspkete ein. Er fragte ?Was meinst du mit der Zeile, warum singst du das so aggressiv? Warum versuchst Dus nicht etwas zerbrechlicher?? oder etwa ?Warum denkst du nicht erst über das nach, was du singst bevor du rangehst und es singst?? Howard war eher so ?Ich will deine beste Leistung!? Ihm gings schon auch um die emotionale Seite, aber ich finde Geoff hat sich da mehr drum gekümmert.

Warst Du überrascht, als du den ersten Roughmix gehört hast?

Ja, ich hatte die Band vorher noch nie so gehört. Es klang so fett und es hat einen richtig umgehauen, was bei dem Debut eben nicht der Fall war.

Die Booklet-Rückseite ist wie ein Filmplakat gestaltet, habt ihr eine besondere Beziehung zu Filmen?

Filme sind ein riesiger Einfluss für die Band. Ich würde sogar sagen, mehr als Bücher. Manchmal sogar mehr als das echte Leben, aber im Endeffekt haben wohl Filme und das echte Leben die Band am meisten beeinflusst.

Na, dann nenn doch mal ein paar deiner Lieblingsfilme.

Battle Royale, Uhrwerk Orange, ne Menge Kubrick Filme, Shining, Stadt der verlorenen Kinder, viel von Jeunet, wie etwa Delicatessen, das sind Sachen, wo ich mir viel rausgezogen habe ? Ist schon komisch, wir, und besonders ich, sehen, was diese Regisseure filmisch geschaffen haben und ich versuche das in unserer Musik umzusetzen. Auch wenn jemand wie Jeunet nichts mit My Chemical Romance zu tun hat, all diese kleinen Details, das ist etwas, auf das wir auch sehr achten. Und Terry Giliam ist auch wichtig, König der Fischer hab ich viel gesehen, als wir das Album aufgenommen haben.

Das Cover passt sehr gut zur Stimmung des Albums, wurde es speziell fürs Album angefertigt, oder hast Du es früher schon gemacht und dich dann entschieden es als Cover zu verwenden?

Das kam so: Ich hab das in der Küche meiner Mum gezeichnet. Es ist nicht größer als ne CD, es ist die Originalgröße. Es sollte eigentlich als Layoutskizze für den Fotografen dienen. Ich hab das dann Jeff Ayeroff gebracht. Er ist in der Musikbranche sehr berühmt und geschätzt für seine Arbeit und hat mit jedem von den Beatles zu Fleeetwood Mac und von Prince zu Madonna gearbeitet ... er kümmert sich um ihre Gestaltung. Ich war also sehr nervös beim Treffen mit ihm und zeigte ihm die Skizze und erklärte, was ich vorhatte. Und er saß irgendwie nur da, hörte mir nach ner Zeit schon gar nicht mehr zu, schaute nur die Skizze an und fragte dann ?Warum ist das eigentlich nicht euer Cover?? Und so kams dann.

Was habt ihr in den nächsten Monaten vor, kommt ihr noch mal zurück um Festivals zu spielen?

Ja, wir spielen dieses riesige ... wo so an die 50000 bis 60000 Leute da sind ... mir fällt der Name nicht ein.

Rock am Ring?

Yeah, das ist es!

Schreibt ihr eigentlich Songs, wenn ihr auf Tour seid? Habt ihr schon Songs fürs nächste Album fertig?

Jo, machen wir und wir haben auch schon fünf Songs fertig.

Spielt ihr die dann auch schon live?

Nee, das ist so eine Sache, die wir von dem Album gelernt haben: Spiel deine neuen Songs nie, bis du dir zu 100% sicher bist! Denn vielleicht ändert man dann doch was auf dem Album und das ärgert dann die Fans. Einen Song, ?It's not a Fashion Statement, it's a Deatwish?, haben wir schon über ein Jahr live gespielt bevor wir das Album aufgenommen haben. Und als es dann ans Aufnehmen ging, haben wir dann gemerkt, dass wir selbst dann nichts mehr dran ändern könnten, wenn wirs wollten und das nervt dann schon ...

Gibt's dann schon nen neuen Studio-Termin?

Wir wollens eigentlich wieder so machen, dass es zwei Jahre nach dem letzten raus kommt. Dann wären wir dieses Jahr noch auf Tour, würden im Januar ins Studio gehen, es dann rausbringen und wieder von Vorne mit Touren anfangen. Wir wollen nicht dass es zu lange dauert.

Das Interview wurde von Thomas Jentsch geführt.

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