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End Of Days / Redrum Inc. / Misery Speaks / After All /

31.10.2006, Hückelhoven, Haus Sodekamp-Dohmen

Das Halloween Smash-Fest hat sich in der Region Hückelhoven (nahe Aachen und Mönchengladbach) mittlerweile etabliert und zieht Jahr für Jahr zahlreiche Besucher an, die zum Teil, so verrieten es die Kennzeichen der Besucher, auch einen längeren Anfahrtsweg in Kauf nahmen, um einige vielversprechende Underground-Bands abzufeiern. Fair wie immer war der Eintrittspreis von acht Euro im VVK und zehn Euro an der Tageskasse. Hinzu kamen verschiedene Gratis-CD Sampler, Poster, Sticker und eine fette Verlosung mit vielen Shirts, DVD`s, Star Wars Spielen, CD`s und mehr. Die Besucherzahl sollte mit Mitarbeitern und Bands so knapp an die 400 betragen haben, was für die Region ganz ordentlich ist. Das diesjährige Line-Up stellte sich zusammen aus der Creme de la Creme an Undergroundperlen aus dem Metal, Hardcore beeinflusstem Sektor und Metalcore.

Erste Band des Abend für mich waren die belgischen Thrasher AFTER ALL, die sehr sympathisch rüberkamen, jede Menge Old-Style Thrash-Metal Charme auf einem sehr ansprechenden Level versprühten und so wie es aussah allen anwesenden Metallern gefallen haben. Die nachfolgenden MISERY SPEAKS haben sich mit ihrer Debüt Scheibe und ihren tighten Live-Performances innerhalb kurzer Zeit einen bemerkenswert guten Ruf erspielt. An diesem Abend konnte ich die Jungs zum ersten mal Live bewundern. Sofort war mir klar wo der Hype herkommt: Sehr gute Live-Band, gute Songs, alles gut. Ab und an kommen hier die mächtigen Heaven Shall Burn in den Sinn. Schon wieder eine gute Band aus Deutschland. Was den Metalcore-Bereich angeht, hat Deutschland hier in Europa die Nase ganz weit vorne.

Bei REDRUM INC. wurde es ähnlich wie im letzten Jahr verdammt gefüllt vor der Bühne, was den Jungs hier wohl sichtlich leicht fällt, weil sie direkt aus dem Ort des Geschehens herkommen und somit ein Heimspiel und zugleich die einzige Hometown-Show in 2006 spielten. Die Band konnte sich in den letzten Jahren stetig steigern und ist sowohl Live als auch spielerisch auf einem verdammt hohen Niveau. In ihrem circa 45 Minuten spielten sie Stücke von ihrer „Cure the pain“ EP, sowie vom Nachfolger „Selfish blood“ plus einige neue Songs, welche die älteren mal ganz locker in die Tasche stecken und wesentlich schneller und heavier sind. Beim Song „Redemption“ erhielt man wieder Verstärkung durch Koroded`s Jan Röder , der auch auf der CD-Version mit dabei ist. Wie nicht anders zu erwarten spielten Redrum Inc. ein Crowbar-Cover. Diesmal war es die Megawalze „All I Had I Gave“. Direkt im Anschluss daran gab`s dann einen weiteren Cover-Song. Sänger Mighty, scheinbar riesengroßer Blue System und Modern Talking Fan, wurde jedoch vom Rest der Band überzeugt lieber „Enter Sandman“ anstatt Modern Talking zu covern. Das hätten Metallica nicht besser hinbekommen. In der Mitte des Songs hat man, um die Version etwas heftiger zu machen, noch ein paar fette Bratgitarrenriffs eingebaut. War recht cool und der Mob hatte viel Spaß.

Headliner des Abends waren END OF DAYS aus Bottrop – und heilige Scheiße – was für eine megadicke Soundwand. End Of Days Sänger Kevin hört sich an wie der kleine Bruder von John Tardy, mit ebenso großer Stimme. Die Rhythmusfraktion ballerte ein Killerriff nach dem nächsten aus den Äxten. Die Todesblei-Fraktion ist sowas von sautight. Der Sound von denen enthält zahlreiche Old-School Death-Metal Elemente, fette Blastbeat Parts, die dickste Soundwall, die man sich vorstellen kann und einen Groove, wie er besser nicht sein könnte. Wenn die nicht das nächste große Ding werden, dann stimmt was nicht. Schade das schon zahlreiche Besucher auf dem Weg ins traute Heim waren und sich die Show entgehen ließen. Die verblieben Die-Hards haben trotzdem angemessen gefeiert, getanzt und die Rübe geschüttelt was das Zeug hielt.

(mo)

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