
Panic - Circles
Nachdem Panic letztes Jahr auf dem Arnheim Hardcore Meeting eine einzige Europa-Reunionshow spielten, entschloss sich die Band kurzerhand, das ein Ende ihrer Tage noch nicht zeitreif sei. Somit ging`s kurze Zeit später weiter mit den Bostonern, die Ex-Mitglieder von American Nightmare (später Give Up The Ghost), The Trouble (teilweise Pre-Panic) und In My Eyes in ihren Reihen haben. Nun liegt mit „Circles“ ein gutes Jahr danach eine neue EP vor, die sechs Songs, verteilt auf 12 Minuten Spielzeit enthält und die Band stilistisch eindeutig Panic sein lässt, jedoch zugleich minimal gemäßigter klingt. Das ist vielleicht bedingt durch das etwas gedrosselte Tempo im Vergleich zu den vorher eher schnellen Sachen. Diejenigen die Panic nicht kennen, können sich Einflüsse von Give Up the Ghost, Minor Threat und auch Negative Approach vorstellen, alles auf eine moderne und mitreißende Art - zumindest wenn man auf diese Art von Hardcore steht – dazu ein bisschen dreckig, nur ein wenig und nicht zuviel. Erwähnenswert sind besonders auch die intelligenten Lyrics, fernab von jeder Stumpfheit. Das Outro der EP fragt den Hörer ob er mit sich selbst, mit den Leuten um sich herum, mit dem was er macht, etc. zufrieden ist bzw. was sich ändern muss um dahin zu kommen, wo er sein will. Gute Scheibe, nur leider sehr kurz. Gerade ausgiebig auf Tour mit Labelmates Guns Up! Viele Shows finden zudem mit den genialen The Suicide File statt. Hingehen wenn DU Hardcore magst. (mo)