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Nach ihrem Furiosen Album "A Match And Some Gasoline" hatte ich die Gelegenheit ein kurzes Email Interview mit Sänger Jay zu führen. Hier das Ergebnis.

Kannst du erst mal die Band vorstellen und etwas zu eurem Werdegang sagen?

Die Suicide Machines wurden im März 1991 von Jason Navarro (vocals) und Dan Lukacinsky (gitarre, vocals) gegründet. Das erste Line-up bestand außerdem Jason Brake (bass) und Stefan Rairigh (drums). Die Band spielte einige Shows in der Gegend um Detroit mit diesem Line-up für eineinhalb Jahre. Drummer Bill Jennings war Ende 1992 kurz in der Band. 1993 hat die Band ihr erstes Demo mit Derek Grant (Alkaline Trio) aufgenommen. In diesem Line-up hat die Band dann auch 1993 die "Vans Song" 7" für Youth Rendition Records und ein 13 Track Demo "Green World" für Old Skool Records aufgenommen. 1994 spielte die Band dann ihre erste nationale Tour mit Dave Smith als neuen Bassisten. Wir spielten zwei Shows in der Gegend um San Francisco, eine in Las Vegas und eine in Chicago im Fireside Bowl. 1994 stieg Bassist Royce Nunley in die Band ein. 1995 veröffentlichte die Band eine Split CD mit den Rudiments auf Dill/Beach Recordings. Die zehn Songs beinhalteten die ersten Versionen von "The Real You" und "New Girl" Wir haben dann unsere erste volle US Tour mit Buck-o-nine im Sommer 1995 gespielt und später im Jahr einen Vertrag mit Hollywood Records unterschrieben. Wir haben in diesem Line-up zwei Alben mit Produzent Julian Raymond aufgenommen "Destruction By Definition" (1996) und "Battle Hymns" (1998). 1998 stieß dann Drummer Ryan Vandeberghe zu uns. Wir haben dann zwei weitere Alben (Suicide Machines und Steal This Record) mit dem selben Produzenten aufgenommen. Die Band war ausgiebig auf Tour in den Staaten, hat mehrere Touren in Japan, Europa und Kanada hinter sich. 2002 stieß Bassist Rich Tschirhart zu der Band. Wir versuchen weiterhin so viel wie möglich auf Tour zu sein, die bestmöglichen Platten zu machen und bei Live Auftritten immer unser Bestes zu geben. Wir sind im Moment auf der Warped Tour und haben kürzlich unser neues Album "A Match And Some Gasoline" über SideOneDummy Records veröffentlicht.

Wie würdest du eure Entwicklung über die Jahre hinweg beschreiben?

"A match and some gasoline" ist eine Mischung aus Punk, Hardcore, Ska und Thrash. Es ist in meinen Augen unser bestes Album bisher. Und wenn ich ein Album als Gedenktafel hinterlassen müsste, wäre es dieses.

Was macht das Album so viel besser als die anderen?

Drei Dinge machen es so viel besser - Die Produktion (keine Pro Tools), die Texte (politisch und aggressiv) und das Artwork (wild)

Wie war die Arbeit mit eurem Produzent Bill Stevenson von den Descendents?

Es war großartig. Wir kannten ihn bereits weil wir mit den Descendents auf Tour waren und wir sind alle große Fans von Black Flag. Bill ist ein großartiger Produzent und hat uns viel bei den Arrangements geholfen. Es war definitiv unsere beste Erfahrung im Studio.

Ihr scheint nahezu jeden Stil den das Punkrock Genre zu bieten hat in eure Musik einzubauen. Hängt es von eurer Stimmung ab was für einen Song ihr schreibt?

Ja, es hängt von der jeweiligen Stimmung ab. Normalerweise kommt einer von uns mit einem Plan oder einer Melodie in den Proberaum und wir alle arbeiten daran und machen einen Song daraus. Manchmal kommt auch Dan mit einem schon fertigen Song an und wir machen nur noch einen Text drauf. Es hängt also von der Stimmung des einzelnen ab aber auch von der Gesamtstimmung in der Band.

Ist es euch wichtig so viele Stile einzubauen?

Ja, wir alle sind von so vielen Bands beeinflusst worden. Verschiedene Stile, Kulturen, Musik. Abwechslung ist es was die Musik interessant macht, deshalb lieben wir es alles mögliche zu mischen. Unsere Lieblingsbands sind Bad Brains, Specials, Suicidal tendencies. Fast alles von Ska bis Reggae, Hardcore, Stoner Rock usw?.

Welchen Stil würdet ihr niemals in eure Musik einbringen?

Dancemusic.

Der Ska Trend scheint wieder vorbei zu sein. Spielt ihr ihn deshalb wieder?

Ska ist nicht tot. Ska wird niemals sterben. Wir lieben Ska und wir werden ihn spielen bis wir nicht mehr können.

Eure Texte sind sowohl politisch als auch persönlich. Haltet ihr es für wichtig die Fans zu bilden statt nur zu unterhalten?

Uns gibt es bereits seit zwölf Jahren und wir finden es wichtig die Fans zu bilden und ihnen zu sagen, dass sie ihren Arsch zu bewegen und an den Wahlen teilzunehmen. Wir haben die politischen Texte, weil es Dinge gibt über die wir laut sprechen wollen. Ich bin nicht stolz auf unseren Präsidenten, was ist falsch daran dies laut zu sagen?

Bekommt ihr auch ein Feedback von den Fans? Bewirken die Botschaften etwas?

Einige von uns reden per Email oder bei Shows mit den Kids über diese Dinge. Ich bin mir nicht sicher, ob sie auch Aktionen starten. Sie denken aber sicherlich darüber nach, aber ich bin mir nicht sicher ob sie auch zu den Wahlen gehen.

Was bedeutet der Titel der Platte? Bezieht er sich auf die aktuelle politische Lage?

Ja, absolut. Es braucht nur ein Streichholz um dieses Land in Brand zu setzen.

Was sind eure musikalischen Einflüsse?

Bad brains, Specials, Exploited, Mighty Mighty Bosstones, GBH, Rancid,
Ramones, Talking Heads, Skatelites, Israel Vibration.

Was ist das verrückteste was euch je auf Tour passiert ist?

Auf Tour mit Buck o Nine zu sein.

Kannst du da etwas genauer werden?

Diese Jungs sind Freunde fürs Leben geworden. Etwas ist mit uns geschehen. Ich denke man kann es als Unity beschreiben. Wir sind eins gegen die Welt. Es war Magie.

Besteht eine Chance euch bald in Deutschland zu sehen?

Wir führen gerade Gespräche deswegen. Vielleicht Anfang 2004.

Wie sehen eure Zukunftspläne aus?

Wir sind im Moment auf der Warped Tour. Im September gehen wir nach Japan, im Oktober und November sind wir in den USA auf Tour, im Dezember zuhause und im Januar dann hoffentlich in Europa.

Hast du noch letzte Worte?

Vielen Dank für das Interview. Geht auf unsere Webseiten.
www.suicide-machines.com,
www.sideoendummy.de

Das Interview wurde von Rolf Gehring geführt.

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