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Every Time I Die haben mit ihrem neuen Album ?Gutter Phenomenon? ein starkes Stück innovativen Hardcore vorgelegt. Hier ein kurzes Interview mit Bassist Chris Byrnes.

Hi. Wie geht es dir und wie läuft die Tour?

Mir geht es sehr gut, danke der Nachfrage. Die Tour läuft auch sehr gut. Alle Shows waren großartig.

Wie gefällt es euch in Europa zu spielen?

Es ist schön in Europa zu spielen. Die Kids scheinen hier den amerikanischen Bands größere Anerkennung entgegenzubringen. Es ist immer ein Vergnügen hier zu spielen. Manchmal kann es schwierig sein die Sprache nicht zu sprechen aber wir kommen zurecht und insgesamt ist es eigentlich kein Hindernis.

Euer neues Album ?Gutter Phenomenon? ist kürzlich erschienen. Was kannst du ganz generell dazu sagen?

Wir sind seht stolz auf ?Gutter Phenomenon?. Die Platte ist reifer verglichen zu ?Hot Damn? aber es ist noch immer ein Every Time I Die Album. Wir hoffen, dass es den Leuten gefällt.

Die neuen Songs scheinen fokussierter und geradliniger zu sein als die von ?Hot Damn? Woher kommt diese Entwicklung?

Im Grunde wollten wir ein Album mit einem großen Rock Anteil schreiben das jedoch noch immer den wütenden Aspekt beinhaltet. Mehr oder weniger haben die Elemente aus ?Hot Damn? genommen die wir mochten und sie erweitert.

Wie hat sich der Songwriting- und Aufnahmeprozess unterschieden?

Der Songwritingprozess war im Grunde derselbe wie immer. Der Aufnahmeprozess war allerdings dahingehend anders, dass wir zum ersten Mal mit einem Produzenten, Machine, gearbeitet haben und nicht einfach mit jemandem der aufgenommen hat was wir spielten. Machine hat sich die Songs die wir geschrieben hatten angehört und in Frage gestellt warum wir einen Song auf eine bestimmte Weise arrangieren wollten. Seine Perspektive von außerhalb auf die Songs hat uns geholfen bestimmte Aspekte der Platte besser herauszuarbeiten die vor unserem Studioaufenthalt noch nicht so stark waren.

Ihr seid sehr viel auf Tour. Habt ihr die Songs unterwegs geschrieben?

Wir haben alle Songs zuhause geschrieben. Wir haben uns ungefähr fünf Monate vor dem Studiotermin frei genommen um alles zu schreiben.

Das Album hat ein gewisses Rock´n Roll Felling. Wie würdest du das beschreiben?

Es rockt einfach.

Welche Emotionen wollt ihr beim Hörer auslösen?

In einem Wort, Intensität. Wie der Hörer entscheidet unsere Songs zu interpretieren ist ihm überlassen solange sie einen Eindruck bei ihm hinterlassen.

Ihr habt in einem früheren Interview gesagt, dass ihr nicht wollt, dass auf eurem Album ein Sticker ist der auf die Gastauftritte von Daryl (Glassjaw) und Gerard (My Chemical Romance) hinweist platziert wird. Der Sticker ist nun doch auf dem Album. Was haltet ihr davon?

Sowohl Daryl als auch Gerard sind schon lange mit uns befreundet und wir wollten einfach aus diesem Grund, dass sie vorbei kommen und etwas einsingen. Wir hatten nicht die Intension dadurch mehr Platten zu verkaufen. Es war eine Idee über die wir schon lange bevor die Songs überhaupt geschrieben waren geredet hatten.

Wer hat das Artwork gemacht und was symbolisiert es?

Switzerland Design hat das Artwork gemacht. Wir wollten etwas Wirres. Tiere zusammen mit Instrumenten, wirrer geht es kaum.

Euer Sound klingt sehr erfrischend. Derzeit ist das im Hardcore eher eine Ausnahme, da viele Bands gleich klingen. Was denkst du über diese Entwicklung und war es ein festes Ziel von euch dem entgegen zu wirken?

Generell ist es immer so, dass es eine handvoll Bands gibt die einen originellen Sound haben und es eine ganze Latte Bands gibt die diesen Sound auch haben wollen. Every Time I Die haben immer versucht einzigartig zu sein mit dem was wir tun.

Wie stehst du dazu, dass Hardcore immer mehr zum Trend geworden ist? In welchem Zustand ist die Szene?

Die Essenz des Hardcores war immer dieselbe. Ja, Hardcore kann manchmal trendy sein und ja Hardcore kann auch manchmal ein bisschen gekünstelt sein aber ich denke das basiert allein auf einzelnen Individuen. Kids denen die Musik wirklich wichtig ist und nicht nur das Image wissen wer sie sind und wir wissen das zu schätzen.

Obwohl ihr generell viel tourt seid ihr nur selten auf deutschen Bühnen zu Gast. Wenn ihr dann mal kommt, dann nur für wenige Dates. Gibt es Pläne für eine volle Clubtour in Deutschland?

Wir sind gerade in Deutschland für drei Shows aber wir werden im November zusammen mit My Chemical Romance zurückkommen. Ihr werdet uns öfter sehen in naher Zukunft.

Wie gefällt es dir Interviews zu beantworten?

Das war wahrscheinlich die schlimmste Erfahrung in meinem Leben.

Letzte Worte?

Kauft unser Album, liebt es und kommt mit all euren Freunden zum moshen wenn wir das nächste Mal in der Stadt sind.

Das Interview wurde von Rolf Gehring geführt.

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Download: Bored Stiff, MP3
Review: Hot Damn, 2003 (rg)
Review: Gutter Phenomenon, 2005 (rg)
Review: Shit Happens DVD, 2006 (rg)
Review: The Big Dirty, 2007 (rg)
Live-Review: 04.05.2012, Zürich - Dynamo