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Als Sänger/Gitarrist Chuck Ragan Hot Water Music Mitte Mai aus persönlichen Gründen verließ und damit die Auflösung der Band besiegelte, war dies eine bittere Pille für die loyalen Fans auf der ganzen Welt. Trost spendete schließlich die Nachricht, dass der Rest der Band unter neuem Namen weitermachen wollte. The Draft nennt sie Truppe die durch den langjährigen Freund Todd Rockhill wieder zum Four-Piece wurde. Wir sprachen mit Bassist Jason Black über deren neues Album ?In A Million Pieces?.

Was waren die Gründe für den Hot Water Music Split?

Im Grunde wollte Chuck einfach nicht mehr so viel Touren wie wir und brauchte eine Pause. So ist dann eins zum anderen gekommen.

Habt ihr jemals daran gedacht aufzuhören Musik zu machen?

Natürlich, aber das ist, zumindest nicht für uns, nicht einfach etwas das man einmal probiert, Erfolg hat und dann einfach aufhört. Ich liebe es zu spielen, Platten zu machen und auf Tour zu gehen. Das ganze Paket. Es gehört schon mehr dazu als eine Bandauflösung um uns vom Musik machen abzuhalten. Wir sind Berufssoldaten.

Wenn es ein neues Hot Water Music Album gegeben hätte, hätte es wie ?In A Million Pieces? geklungen?

Ich glaube nicht, dass es ein weiteres Hot Water Music Album gegeben hätte, zumindest nicht so bald. Das Songwriting wurde immer schwieriger. Wir wohnten am Ende schließlich an unterschiedlichen Küsten. Ich bin mir sicher, dass sich die Platte keinesfalls wie ?In A Million Pieces? geklungen hätte.

Was sind also die Unterschiede?

Nun zum einen singt Chuck nicht bei The Draft. Ich denke, dass der Sound von The Draft insgesamt wesentlich melodischer ausgefallen ist. Die Songs sind präziser und kommen eher auf den Punkt ohne abzuschweifen.

Ihr habt Dings wie Bläser in euren Sound einfließen lassen. Kam mit der neuen Band auch ein bisschen mehr künstlerische Freiheit zurück?

Ich würde jetzt nicht unbedingt sagen, dass Bläser auf einem Hot Water Music Album nicht möglich gewesen wären, aber du hast recht. Wir sind eine Band ohne Geschichte, wir stehen ganz am Anfang und können deshalb neu definieren wie wir klingen wollen. Das ist tatsächlich Freiheit.

Ich finde, dass "In A Million Pieces? deutlich energetischer und auch fröhlicher klingt als das letzte Hot Water Music Album, welches recht düster war. Siehst du das auch so?

Hot Water Music war bereits am auseinander fallen als wir ?The New What Next? aufgenommen haben. Für mich war das Ende der Band schon damals absehbar und das hat sicherlich auch seinen Weg ins Album gefunden. "In a Million Pieces" zu machen war ebenfalls schwierig, aber auf eine andere Art. Bei The Draft mussten wir als Band erst zusammenwachsen anstatt sich auseinander zu leben.

Wofür steht der Bandname?

Er hat eigentlich keine besondere Bedeutung. Wir haben mit verschiedenen Namen herumgespielt und George hatte die Idee zu The Draft. Dabei sind wir dann irgendwie geblieben.

Stand es für euch jemals zur Debatte euch weiterhin Hot Water Music zu nennen?

Nein. Wir haben vom ersten Tag an gesagt, dass Hot Water Music nur aus uns vieren bestehen kann. Daran halten wir uns, das war immer klar. Wir sind einfach nicht Hot Water Music, wir sind The Draft.

Ihr seid also auch nicht Hot Water Music minus Chuck?

Nein. Wenn das so wäre hätten wir uns auch so genannt.

Ist es manchmal komisch für euch Chuck nicht in der Band zu haben?

Nein, denn Chuck war nie in dieser Band. Wir sind nicht Hot Water Music mit einem anderen Namen. Obwohl Hot Water Music ein wichtiger Teil in einigen unserer Leben war auf den wir sehr stolz sind, sind wir dennoch eine neue Band. Das einzige was The Draft noch mit Hot Water Music zu tun hat, ist dass einige von uns einmal in dieser Band gespielt haben.

Wie ist also die Bandchemie?

Umwerfend. Alles ist sehr erfrischend, relaxed und doch abenteuerlich. Es ist eine ganz andere Gangart.

Wovon handeln eure Texte?

Von vielen verschiedenen Dingen. Wie üblich geht es in den Songs um Dinge des Lebens. Sie dokumentieren einfach Dinge die Chris selbst oder seinem Umfeld in den letzten Jahren passiert sind.

Was sind eure Ziele mit The Draft?

Die Weltherrschaft und Island?.wenn wir dort nicht bald spielen flippe ich aus.

Werdet ihr auch in Europa zu sehen sein?

Ja, wir wollen im Oktober und November mit unseren Kumpels von Samiam auf Tour kommen.

Letzte Worte?

Vielen Danke, dass du dir die Zeit für das Interview genommen hast.

Das Interview wurde von Rolf Gehring geführt.

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Review: In A Million Pieces, 2006 (rg)