Warning: mysqli_query() expects parameter 1 to be mysqli, string given in /var/www/vhosts/helldriver-magazine.de/htdocs/myadmin/functions.php on line 265

Warning: mysqli_fetch_row() expects parameter 1 to be mysqli_result, null given in /var/www/vhosts/helldriver-magazine.de/htdocs/myadmin/functions.php on line 269
Esslingen Komma @ HELLDRIVER MAGAZINE Live-Review
. .
  • Darkest Hour

    Bilder/slide/darkestHour2014_slide.jpg

    Mit ihrem selbstbetitelten Album gehen Darkest Hour neue musikalische Wege. Die Scheibe ist sicherlich eine der interessantesten der ... more

    Darkest Hour
  • Mantar

    Bilder/slide/mantar_slide.jpg

    Mantar sind das erste deutsche Signing von Svart Records. Ihr Debüt „Death By Burning“ ist in der Szene eingeschlagen ... more

    Mantar
  • Beastmilk

    Bilder/slide/beastmilkslide.jpg

    Mit ihrem Album „Climax“ haben die Finnen von Beastmilk eine echte Überraschung vorgelegt. Von null auf wow sozusagen. ... more

    Beastmilk
  • Sahg

    Bilder/slide/sahg_slide.jpg

    Die Norweger von Sahg haben mit ihrem vierten Album “Delusions Of Grandeur” ein rundum starkes Werk in Sachen Prog-Metal ... more

    Sahg
  • Dave Hause

    Bilder/slide/DaveHauseSlide.jpg

    Dave Hause Dave Hause ist derzeit in aller Munde. Der Ex-Frontmann von The Loved Ones hat sich in den letzten ... more

    Dave Hause

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | 0-9

Harmful /

23.03.2002, Esslingen, Komma

Dass ich ĂŒber das Konzert ja auch ein Live-Review schreiben könnte, ist mir erst aufgefallen, als ich mich nach dem Gig mit Chris, dem Bassisten von Harmful, unterhalten habe und er mich danach gefragt hat. Insofern hab ich mir jetzt nicht die komplette Setlist notiert, es wird aber durchaus fĂŒr ne sinnvolle Zusammenfassung langen. Die Voraussetzungen waren ideal: es war Wochenende, der Gig war gut beworben worden, der Club ist in nem Ballungsraum und die BĂŒhne sowie die PA war ordentlich dimensioniert. Zum Club gehörte zudem noch ein cooles CafĂ© mit nem netten (Koffein-)Angebot in dem man gemĂŒtlich ein Glas Milchcafe schlĂŒrfen konnte, es ließ sich also alles gut an... Zu meiner Schande bzw. durch höhere Gewalt hab ich die Vorband fast komplett verpasst. Im ersten Stock, wo ich das Interview mit Aren und Nico gefĂŒhrt habe, war gar nichts vom Beginn der Band zu hören und als ich nach unten kam, wars quasi schon fast vorbei. Was sich aufgrund der paar Minuten sagen lĂ€sst, ist dass ich bestimmt was verpasst hab, klang nach zeitgemĂ€ĂŸem Metal mit New Metal Elementen - ohne jedoch jetzt gleich ganz böse auf den Trend zu schielen. Der SĂ€nger/Gitarrist machte nen sehr guten Eindruck. Alles in allem machte die Band aber leider einen etwas zerrissenen Eindruck, sowohl Ă€ußerlich als auch von der Hingabe her sah das kaum nach einem Guss aus. Ganz anders Harmful. Trotzdem es nach der vierköpfigen Vorband auf der BĂŒhne jetzt um einiges leerer geworden war, wussten Harmful diesen Raum optimal zu nutzen - PrĂ€senz nennt man das dann wohl. Bei Chris lĂ€sst sich das Engagement wohl auch in Metern ausdrĂŒcken, mit seinem ganz eigenen extrovertierten Bewegungsstil war ordentlich Bewegung in der linken BĂŒhnenhĂ€lfte, Aren war da naturgemĂ€ĂŸ mehr an den MikrostĂ€nder gefesselt, war aber auch mit dem Herz bei der Sache und sang, schrie und bangte sich die Seele aus dem Leib. Die erste HĂ€lfte des Auftritts krankte leider schwer an der Inkompetenz des lokalen Soundmannes. Streckenweise mochte man gar an Sabotage glauben, denn der Mischer konnte nicht nur Harmful keinen Sound ĂŒber den Monitor schicken, er war sogar lange nicht mal fĂ€hig Arens Mikro bei den Ansagen vorm Koppeln zu bewahren... Die Jungs nahmen es gelassen und mit Sarkasmus ("Das hat man davon, wenn man sich keinen eigenen Soundmann erlaubt"). Überhaupt hat Aren, ganz Ă€hnlich wie der SĂ€nger von Blackmail, so ne ganz eigene, sarkastisch-schelmische Art, die mich immer wieder fasziniert. Nachdem sie den Gig mit einem selbstgespielten Intro und Give it all begonnen hatten, wurde der dritte Song daresay z.B. mit den Worten "Jetzt kommt Country" eingeleitet und spĂ€ter wurde Good day to die mit "und jetzt zu meiner Oma" angesagt... Gegen Ende des regulĂ€ren Sets kamen dann auch einige Blue-Noise-Perlen der ersten Alben zum Einsatz (u.a. noxious und burst), im Zugabenteil gabs dann noch You asked for. Mit mittlerweile vier Alben steigt natĂŒrlich auch die Chance, dass einem bei nem Harmful-Gig ein paar persönliche Faves in der Setlist fehlen, ich hĂ€tte ganz gerne noch one-sided, apoplexy und likewise gehört, das zahlreich anwesende Publikum war aber auch so zufrieden und zog glĂŒcklich von dannen. (tj)

Dieser Artikel wurde 461 mal gelesen