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Poison My Blood - The Countess

Label: Let It Burn  •  VÖ-Datum: 20.04.2012 •  Genre: Hardcore  •  Wertung:3,5 / 7

User-Wertung: keine  •  März 2012

Poison My Blood aus Belgien haben sich mit ihren ersten beiden Alben als interessanter Newcomer etablieren können. Jetzt legen sie gut ein Jahr nach dem starken Album „The Great Northern“ eine fünf Track EP nach. Mit an Bord ist ein neuer Sänger, der sich auf Anhieb stimmlich nicht allzu stark von seinem Vorgänger unterscheidet. Dennoch sind an den neuen Songs klare Unterschiede auszumachen. Am offensichtlichsten ist die Produktion, die diesmal sehr viel klarer und transparenter ausgefallen ist. Dies bedingt bzw. unterstützt die zweite Änderung im Sound. Die neuen Songs sind deutlich weniger atmosphärisch ausgefallen als es beim letzten Album der Fall war. Der Post-Hardcore Aspekt wurde zu Gunsten eines stärkeren Metalcore Anstrichs geopfert. Von vorhersehbarem Moshcore sind die Jungs allerdings noch immer recht weit entfernt. Die Songs warten allesamt mit verschrobenen Riffs, schrägen Beats und überraschenden Arrangements auf. Allerdings schaffen es die Jungs nicht mehr so gut wie bisher, die Songs wirklich rund zu gestalten. Immer wieder scheinen sie den roten Faden zu verlieren. Auch wurde in Sachen Melodien der Rotstift angesetzt, wirklich mitreißende Melodien sind kaum zu finden. So will der berühmte Funke einfach nicht überspringen. Sicher finden sich immer wieder coole Momente und Ideen in den Songs, wirklich schlüssige Songs sind aber nicht auf der EP zu finden. Schade, Poison My Blood machten auf dem letzten Album eine sehr gute Figur. Die neue EP bleibt deutlich hinter den Erwartungen zurück. (rg)

2012-04-21 Helldriver Magazine Poison My Blood aus Belgien haben sich mit ihren ersten beiden Alben als interessanter Newcomer etablieren können. Jetzt legen sie gut ein Jahr nach dem starken Album „The Great Northern“ eine fünf Track EP nach. Mit an Bord ist ein

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weitere Artikel: Interview: Interview mit den Newcomern. (2011)
Review: Monuments, 2009 (rg)
Review: The Great Northern, 2010 (rg)