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SIDEKICK

Sidekick sind inzwischen eine feste Gr??e in der Southside Gemeinde. Nach einem sehr guten und ?beraus witzigen Auftritt der Stuttgarter in Metzingen beim Noise Attack Festival trafen wir S?nger Jogges zum Gespr?ch.

Stell' doch am besten erst mal die Band ein bisschen vor.

Ich bin der Jogges, ich bin am Gesang, dann haben wir noch den Heiko an der Gitarre, Pat an der Gitarre, Timo am Bass und den Fabi am Schlagzeug. Uns gibt es seit Mai 98. Am Anfang haben wir Shows nur so just for fun gespielt. Und nachdem die Reaktionen hammergeil waren, haben wir beschlossen was Richtiges daraus zu machen.

Habt Ihr fr?her in anderen Band gespielt?

Ich habe mit dem Heiko zusammen bei Targost gespielt. Am Anfang war das purer Death Metal. Zum Schluss dann eher so Metalcore in Richtung Merauder oder All out War. Fabi und Pat haben zu der Zeit bei Showdown gespielt, die gab es zwar nur f?r zwei, drei Auftritte waren aber ziemlich legend?r. Schade, dass sie nicht weiter gemacht haben. Aber da f?r mich Hardcore schon immer zu meinem Leben geh?rt hat, wollte ich immer mal in einer Hardcore Band singen. Bei Targost habe ich Schlagzeug gespielt.

Ihr wollt bald ne CD aufnehmen. Erz?hl mal.

Wir haben erst k?rzlich ein paar Lieder aufgenommen um uns zu bewerben. Da ist jetzt ne Mini-CD draus geworden mit unserem ausverkauften Demo drauf und vier neuen Demo-Tracks. Wenn jemand Bock hat kann er die bei uns bestellen. (Jkrist@web.de) . Am 10. August gehen wir nach Bietigheim ins Studio um die richtige CD aufzunehmen. Die wird dann hoffentlich im November auf Mad Mob Records erscheinen. Die 10-inch Vinyl Version wird beim Hansi auf Crap Chords erscheinen.

Werden da auch ein paar alte Songs vom Demo drauf sein?

Nee, wir haben nur neue Songs. Die spielen wir auch schon 'ne Weile Live. Jetzt wollen wir aber erst mal nur neue Songs. Wir haben auf unserer Split mit Disrespect ?End Racism? schon neu eingespielt, das schon auf dem Demo war und wenn wir immer nur Lieder wiederholen dann wird es langweilig. Es soll ja auch was Besonderes bleiben. Vielleicht machen wir aber 'ne Single mit den Songs von dem Demo neu eingespielt. Wir werden sehen. Mal schauen was die Zukunft bringt. Bei uns ist das so, dass wir uns nicht festlegen wollen, wir sind f?nf Individuen, die einen Kompromiss schlie?en m?ssen der entscheidet was wir in Zukunft machen. Jetzt ist erst mal die CD dran. Ich denke aber wir werden diverse Split 7-inches planen, auch mit anderen Labels. Richtig spruchreif ist aber noch nix. Auf jeden Fall wollen wir mit den Oi-genz, 'ne supergeile Stuttgarter Streetpunk-Oi Band, 'ne Split machen. Ich pers?nlich w?rde auch gern noch was mit True Blue machen. Eigentlich h?tte ich Bock mit allen befreundeten Bands was zu machen....

Wo w?rdest Du sagen liegen eure musikalischen Wurzeln??

Ich sag es immer wieder, das wird schon fast langweilig, aber der gr??te Einfluss f?r mich waren definitiv die Cro-Mags. Und auch Madball und Agnostic Front. Was ich immer ein bisschen Schade finde ist, dass der Hardcore-Spirit von damals, so Ende der 80er Anfang der 90er New York Schule Killing Time, Flavour und so, etwas verloren gegangen ist. Ich hoffe, dass wir das mit unserer Musik wieder ein bisschen zur?ck bringen. Heutzutage ist alles irgendwie Punk-Rock, super old-school 88-style oder seit neuestem dieser ?What happens next?-style, so chaos-metal-whatever. Wir wollen einfach dieses New York Hardcore Ding machen. Es ist unser Ding, das hat uns beeinflusst und das ziehen wir durch. Das ist Sidekick. New York Hardcore.

Bleibt da nicht evtl. die eigene Identit?t auf der Strecke?

Ja, ich wei? was du meinst. Ich mag diesen Ausdruck ?New York Hardcore? eigentlich auch nicht. Ich versuche das auch weitgehenst zu vermeiden. Aber damit k?nnen sich die Leute einfach etwas darunter vorstellen - was wir machen. Wir wollen uns eigentlich auch nicht in irgend eine Form pressen lassen. Ich finde wir haben auch genauso Elemente von Unbroken und Despair in unserem Sound. .....hmmm gut Unbroken vielleicht doch nicht. (Anm. d. Verf.: Gel?chter!!). Aber Bloodfest (nicht Bloodlet? Anm. der Korrekturlesungsinstanz) und Despair, das haben schon ein paar Leute gesagt. Oder zum Beispiel Strife, was sicher nicht New York Hardcore ist. Trotzdem sind Madball, Cro-Mags und Agnostic Front zu ?One Voice? Zeiten ein relativ guter Vergleich.

Wie bist Du eigentlich damals zum Hardcore gekommen?

Puhh...das wei? ich eigentlich gar nicht mehr so richtig. Ich bin jetzt 26. Und irgendwie bin ich halt darauf gesto?en. Sicherlich durch den Metal. Ich habe fr?her immer viel Metal geh?rt, aber auch Deutsch Punk. Ich wei? noch, dass es in der Lehre war, so 91. Irgendein Kumpel kam mit Agnostic Front an. Seit dem habe ich 'nen Narren dran gefressen.  

Was bedeutet das ganze f?r Dich??

Es ist definitiv mehr als Musik. Es klingt immer gleich etwas prollig, wenn ich sage: "es ist mein Leben!" - aber es ist einfach so. Hardcore ist wie jede subkulturelle Sache etwas, das man f?hlen und leben muss. Es ist ja auch f?r jeden etwas anderes. F?r den einen ist es Straight Edge Vegan zu sein und f?r den anderen ist es meinetwegen rumzuprollen. F?r mich ist es einfach wichtig, was du machst und dass du es mit Herz machst, dass Attitude dahinter ist. Das ist was ich etwas anprangere in der Scene, dass es nur noch um Style, um Plattensammeln und den besten neuesten Sound geht. Fr?her war das anders. Da hat man sich akzeptiert, egal ob du kurze oder lange Haare hattest. Es geht doch drum, dass wir zusammen was auf die Beine stellen. Wir wollen alle nicht so sein wie die anderen da drau?en, es geht gegen die Gesellschaft, gegen den Staat und wir haben keinen Bock auf deren Leben. Wir wollen anders sein. Dessen muss man sich bewusst sein und das muss man Leben. Das ist Hardcore-Subkultur. Jeder soll das auf seine Art machen, aber er soll tolerant seinen Mitstreitern gegen?ber sein. Ich denke das ist das Wichtigste.

Was h?ltst du davon, dass Hardcore zur Zeit ein bisschen ein Trend ist?

Ich finde eigentlich gar nicht, dass es zur Zeit ein Trend ist. Ich wei?, dass sich viele Leute als Hardcore bezeichnen nur weil sie Limp Bizkit oder so was h?ren. Das wird einfach als Hardcore deklariert. Ich fand das Mitte der 90er viel schlimmer, als Sick of it all gro? geworden sind. Da waren in Stuttgart 500-600 Leute auf 'ner Show, heute musst du froh sein wenn noch 100 kommen. Ich sehe das eher abflachen. Aber ich finde es gut, dass die Leute die noch da sind, intensiver dabei sind. Das ist es, was ich bei uns in Stuttgart und auch in der ganzen Southside-Community sehr mag. Heute sind zum Beispiel die Veganer da und machen diesen Catering Stand. F?r uns ist es nie ein Thema, dass sich manche Leute halt gern betrinken und andere kein Fleisch essen. Das wird nicht zum Thema gemacht. Ich esse zum Beispiel kein Fleisch und bin strikter Vegetarier, aber einige meiner besten Freunde essen Fleisch und machen sich nicht mal im Ansatz Gedanken ?ber dieses Thema. Dieses Leben und Leben lassen, das finde ich sehr gut. Aber das hat jetzt eigentlich gar nix mit Deiner Frage zu tun. Gehen wir mal davon aus, dass Hardcore ein Trend ist. Ich finde das schade, dann muss ich annehmen, dass auch Leute dabei sind die sich nicht damit identifizieren sondern nur dabei sind, weil es halt jemand anders macht und weil es ?cool? ist. Ich finde es wichtig sich seine eigenen Gedanken zu machen. Daher finde ich es schade, wenn es superkommerziell und trendy w?rde. Das passt f?r mich nicht zusammen. Die Subkultur stirbt dabei, oder zumindest ein Teil geht verloren.  

Hmmm....ja. Ich habe die gleich Frage mal Freddy Madball gestellt, und er hat gemeint, dass er es eigentlich begr??t, wenn sich mehr Leute damit auseinander setzen und Hardcore bekannter wird. Er beurteilte das wahrscheinlich auch von dem Standpunkt aus davon leben zu wollen.

OK. So sehe ich das nat?rlich nicht. Ich denke, dass du es als deutsche Band wahrscheinlich nie schaffen wirst davon zu leben. Ich wei? nicht mal ob diese verschissenen Emil Bulls davon Leben k?nnen (Anm. d. Verf.: Spielen gerade im Hintergrund). Ist mir auch egal. Aber nat?rlich ist es schade, wenn keine Leute auf einer Show sind. Bei einer Show m?chte ich einfach rein springen und mir keine Gedanken machen, ob ich auf dem Boden lande. Aber auf der anderen Seite hasse ich es, wenn die Kids gar nix damit anfangen k?nnen und irgendwie die Texte mitsingen, die ihnen aber nix bedeuten. Wenn das ganze zu so einem Entertainment Ding wird, dann kann ich auch zu einer Metal Show gehen. Das ist wie ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite w?rde ich nat?rlich sagen, dass es OK ist wenn mehr Leute auf einer Show sind. Das F?llmaterial wo man einfach reinspringen kann. Vielleicht sollte man dar?ber nachdenken, solche Leute anzumieten. Klar, die Kids sollen lieber auf Sachen abgehen, die etwas zu sagen hat. Vielleicht kommen sie dadurch dazu, aktiv zu werden und machen was. Das ist dann OK. Aber die meisten kommen halt, wenn es Trend ist, machen irgendwas mit, egal ob Straight Edge oder Proll, und danach gehen sie wieder weg. Das finde ich pers?nlich immer Schade.

Wenn Du heute an das Southside-Rebuilding Festival zur?ckdenkst, was bedeutet das heute f?r Dich?

Mir bedeutet dieses ganze Southside-Ding, meine Crew und die Freunde, mit denen ich abh?ng sehr viel. Das Southside Rebuilding war eine hammergeile Sache. Wenn ich heute das Video sehe, bekomme ich feuchte Augen. Wir hatten das Demo einen Tag drau?en und es sind 400 Leute total abgegangen. Mir hat das wahnsinnig viel bedeutet, dass die Leute, zu unserer Musik und zu den Zeilen die wir geschrieben haben, abgingen. Damals waren es aber noch andere Zeiten. Es ist zwar erst 2 ? Jahre her, aber die Leute waren einfach andere. Ich finde, dass hat sich viel auseinander gelebt. Ich bedauere das sehr und denke sehr gerne zur?ck. Da sind auch mehr Leute von au?en zu Shows gekommen. Heute triffst du vielleicht noch 2 oder 3 Leute, damals waren es von jeder Crew 10. Ich will jetzt keine Namen nennen, aber ein paar Leute aus der Zeit haben sich auch zu Arschl?chern entwickelt. Das sage ich wie es ist. Der Spirit der damals da war und das Zusammengeh?rigkeitsgef?hl war ein anderes. Ich war dieses Jahr auch wieder in Herrenberg und das war zwar OK, aber eben nicht mehr das Gleiche wie damals. Es war auch ne gr??ere Vielfalt da, jetzt h?rt sich alles nach Metal an. Wei?t du was ich vermisse? Eine Band wie Regret. An der Stelle ein paar Gr??e an den Manu. Er ist ein Mensch, der mir sehr viel wert ist. Ich wei?, dass er das lesen wird, darum sage ich das jetzt bewusst. Mir fehlt er einfach. Fr?her war er ?fter auf Shows. Schei?e ist passiert mit allem M?glichen, aber er wird immer ein Teil in meinem Leben sein. Ich vermisse seine Angepisstheit. Er ist strange, aber so wie er ist, muss man ihn einfach lieben. An ihm k?nnten sich einige ein Beispiel nehmen.

Wie gef?llt es dir heute auf diesem Festival (kleines Festival bei T?bingen mit Emil Bulls und 4Lyn) mit den ganzen New Metal Bands?

Da halt ich gro? nix davon. Wir haben halt dem Gero (Veranstalter) einen Gefallen getan, hier zu spielen. Wir wollten auch mal auf einer ?gro?en B?hne? spielen. Ich halte von dem New-Metal Ding nicht viel. Eigentlich habe ich nicht wirklich ne Meinung dazu, ich finde es zwar irgendwie Schei?e, auf der anderen Seite frage ich mich, wer bin ich, dass ich urteilen kann. Wer es h?ren will, soll es h?ren. Mich st?rt halt, dass die immer einen auf Underground machen wollen und so ?anders? sein wollen aber eigentlich gar nichts auf die Reihe bekommen. Mir fehlt das Statement dahinter. Das st?rt mich generell im Musik-Biz. Ich finde das ist im Hip-Hop besser, auch wenn die Musik vielleicht fake ist. Aber ich finde es gut wenn Leute etwas Ausdr?cken, wie z.B. diese Brothers Keeper gegen Rassismus oder auch die Hamburg Typen. Ich finde es gut, dass sie versuchen, die Leute wach zu r?tteln und ihnen sagen, sie sollen nicht einfach blind dieser ganzen Medienkacke folgen. Eigentlich sind es die Medien, die ich verurteile. Da wird einfach etwas erschaffen - dieses New Metal Ding, das muss so und so sein und allen m?ssen es kaufen. Es ist irgendwie cool, kiffen und t?towieren und anders sein. Die Leute laufen dem einfach blind nach, ohne zu hinterfragen. Wenn 'ne Message dahinter ist OK, einfach nur auf Subkultur machen, aber nur ein Image verkaufen ist schei?e. ?ber die Musik selber kann ich nicht viel sagen. Sind vielleicht ein paar coole Parts drin. 

Wie stehst Du zum Internet?

Ich benutzte es. Ich habe es noch nicht so lange. Am Anfang war es noch was Neues. Ich habe mich selber dabei ertappt, die ganze Zeit in G?steb?cher zu schreiben. Vielleicht lasse ich mich auch viel zu schnell provozieren. Ich finde das Internet eine prima Sache, sich zu verst?ndigen. Es killt aber irgendwie die pers?nliche Beziehung. Es ist so anonym. Man schreibt halt schnell 'ne E-Mail, anstatt anzurufen. Da k?nnten wir jetzt ne Stunde dr?ber diskutieren. So gut es ist, so kritisch sehe ich es auch.  

Wie sehen die Zukunftspl?ne von Sidekick aus??

Auf jeden Fall erst mal die CD rausbringen. Dann wollen wir 'ne Woche mit Beat Down touren. Viel im Osten, eine Show in Wien. Die Tourdaten werdet ihr auf jeden Fall ?ber Helldriver erfahren. 

Hast du von der Good Night, White Pride Aktion geh?rt??

Ja. Das begr??e ich sehr. Wer uns kennt wei?, dass wir eine antifaschistische Band sind. Das ist ein sehr wichtiger Bestandteil von Sidekick. Ich finde es heutzutage wichtiger denn je, seinen Mund auf zu machen und in irgendeiner Form aktiv zu werden. Und wenn es nur ist, einen Button zu tragen. Die Braune Brut hat schon wieder viel zu viel Raum in unserer Gesellschaft. Man muss Faschismus in den Anf?ngen bek?mpfen. In Stuttgart gibt es die Anti-Fascist-Rock-Action. Da machen wir mit Punks und Antifa-Skins Konzerte und fahren auf Demos. Also Rock und Action. Der Zusammenhalt zu den Punks ist uns auch sehr wichtig, denn Hardcore kommt ja schlie?lich vom Punk. Das haben viele Leute vergessen. Wir k?nnen den Faschos die Stra?e nicht ?berlassen. 

Irgendwelche letzten Worte?

Ja. Danke f?r das Interview, hat viel Spa? gemacht. Danke, dass ich mich mitteilen durfte. Ich m?chte alle unsere Freunde gr??en, die Southside-Community und alle Band mit denen wir gespielt haben. Macht weiter so. Fight the good fight und Good night, white Pride.

 

Das Interview wurde von Rolf Gehring und Chris Jennert gef?hrt.

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Download: Words & Action, MP3
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Review: Amistad (10"), 2002 (ml)
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