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Fear Factory / Devin Townsend / Godflesh /

22.11.2001, Köln, Live Music Hall

Am meisten freute ich mich an diesem Abend auf die Engländer Raging Speedhorn, die für mich zu den Newcomern des Jahres 2001 gehören.
Leider fehlten diese ohne jede Begründung.

So ging es direkt mit Godflesh los.
Und die zogen ohne Rücksicht auf Verluste ihr Ding durch.
Ich kannte bisher nur die ganz frühen CD Releases und war sichtlich erstaunt,
wie nur drei Musiker den ganzen Krach live umsetzen können.

Im Gegensatz zu den Studio Aufnahmen kam der ganze Industrial Stoff wesentlich Riff orientierter und mit mehr Druck.
Vereinzelt ging mir der Vergleich mit einer krassen Version von Helmet durch den Kopf. Die Fear Factory Anhänger der neueren Zeit konnten glaube ich gar nichts mit den Engländern anfangen.

Und so erntete der Dreier nach ca. 30. Min. nicht mehr als ein paar klatschende Hände und einigen verdutzten Gesichter.

Nach kurzer Umbau Pause ging es direkt mit Ober Weirdo Devin Townsend los, der sich bis auf eine Ausnahme auf Ergüsse seiner Hauptband Strapping Young Lad verließ.
Ich glaube bei einem differenzierteren Sound währe die ganze Sache recht angenehm gewesen, aber in der Live Music Hall beherrschte leider Brei das Klang Geschehen.
Schlagzeugh Monster Gene Hoglan verschwand manchmal komplett hinter dem viel zu lauten und nervenden Keyboard - Gefiepe. Schade eigentlich, denn zwischen den Songs wußte Bandleader Devin die ca. 1000 Zuschauer mit witzigen Ansagen und Posen zu animieren. Mein persönlicher Highlight war eindeutig "Namaste" vom "Physicist" Album. Dem folgten noch 2 Songs und dann wurde nach 50 Min. der Schlußpunkt gesetzt.

Fear Factory starteten ihren Set mit einem gewaltigen "What´s Left".
Von da an reihte sich Hit an Hit, was bei dem gut bestückten Back Katalog ja auch nicht verwunderlich ist. Die Sound Probleme verschwanden zum Glück auch schlagartig. Die vordersten Reihen flippten ordentlich zu "Edgecrusher", "Self Bias Resistor" und "Digimortal" aus. Bei "Linchpin" kam dann so gar so etwas wie romantische Atmosphäre auf. Fronter Burton C. Bell zeigte sich auch mal ganz gut bei Stimme, obwohl er neuerdings in Sachen Flow etwas in Rap Gefilde abrutscht. Ob das an seinen merkwürdigen Skelett Handschuhen lag, kann ich leider nicht beantworten.
Mir fehlt mittlerweile die frische die Fear Factory bei ihren ersten Konzerten ausmachte. Teilweise wirkten die Herren, allen voran Riff Master Dino etwas lustlos. Als Überraschung gab´s mittendrin "Scapegoat", leider auch den einzigen Song vom Erstling "Soul Of A New Machine".
Nach ca. 60 Min. wurde mit "Replica" allen Anwesenden klargemacht weswegen sie ihren Weg nach Köln gefunden hatten.
Doch dann verließen die fünf Fabrik Arbeiter auch schon die Bühne und das Licht ging an. Das war es dann auch schon, und das bei Eintritts Preisen um die 45 .- DM. Da habe ich schon Bands gesehen die sich für die Hälfte an Kohle doppelt so lange den Arsch aufreißen. Schade! Von den mal wieder überteuerten Merch Preisen ganz zu schweigen. Evtl. meinen die Shirt Hersteller von Blue Grape ja auch eine bekannte Fashion Company zu sein.

(md)

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