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Machine Head / Ill Nino / Rising Down /

27.11.2001, Stuttgart, LKA

Jep, das war das Konzert des Jahres!!!
Und für viele der Anwesenden wohl eines der besten, das sie je gesehen haben. Auch jetzt, ein paar Wochen danach, bekomme ich immer noch weiche Knie, wenn ich daran denke.

Den Abend eröffneten RISING DOWN mit fettem Sound, der Vorfreude auf den Rest der Show aufkommen lies. Allerdings war das alles, was an den Jungs fett war...

Zum Glück kamen dann ILL NINO zum Zuge und das mit Vollgas! Die lateinamerikanische Combo um den Ex-Pro Pain und Ex-M.O.D. Schlazeuger Dave Chavarri überzeugten durch gut gespielte Stücke und treibende Dynamik. ... Ausserdem war es das erste Mal, dass ich die Präsenz eines zusätzlichen Percussion-Guys im Lineup nicht als überflüssig empfand!!! Auch wenn sie mit ihren ruhigeren Stücken etwas an „Linkin Park“ erinneren, war dies ein ziemlich guter Auftritt, denn spielerisch stecken sie die Chartsstürmer aus den USA locker in die Tasche!

Dann stand – nach 40-minütiger Unterbrechung – endlich MACHINE HEAD auf dem Programm. Ein äußerst spektakulär inszenierter Einmarsch leitete die Monstershow der vier Californier ein. Bereits nach der Eröffnung durch ‚Bulldozer’ war klar, dass die Zuhörerschaft überrannt werden sollte. Mit perfektem Sound und einem unglaublichen spielerischen Potential, ließen sie die Hölle über das LKA hereinbrechen! Von der ersten Sekunde an hatte Rob Flynn das Publikum derartig im Griff wie ich es noch nie gesehen habe. Die gut gemixte, abwechslungsreiche Auswahl der Stücke tat ein übriges, sodass kollektives Ausrasten angesagt war. Obwohl die dargebotenen Songs der ersten beiden Platten wesentlich besser sind, als die neueren, kam niemals so etwas wie eine Flaute auf, denn die Art und Weise wie MH die Sachen durchzimmerten war unbeschreiblich!

Als sie nach dem letzten Stück der Zugabe ‚Davidian’ – das übrigens das fetteste war, was ich jemals live gesehen habe – noch mal auf die Bühne kamen, befürchtete ich schon, dass es jetzt nur noch schlechter werden könne. Aber weit gefehlt – „it was time to get fucked up with MH“: Alte Metal-Klassiker wie ‚Ironman’ oder ‚Roots’ wurden ausgepackt und bildeten den krönenden Abschluss eines der heftigsten Live-Erlebnisse überhaupt!!!

(cj)

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