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Auf ihrer Tour durch Europa hatte ich die Gelegenheit mich mit Darkest Hour Gitarristen Mike Schleibaum über das neue Album ?Hidden Hands Of The Sadist Nation? zu unterhalten. Das Interview fand vor der Show in Will statt. Die Band musste die Tour am nächsten Tag leider abbrechen da Mike´s Vater im sterben lag. Darkest Hour werden im Februar wieder in Europa sein um die Daten nachzuholen.

Wie läuft denn die Tour bis jetzt?

Bis jetzt läuft sie wirklich gut. Wir sind erst sein neun Tagen unterwegs. Am Anfang war es recht wild, weil The Great Deceiver Teile der Tour absagen mussten und wir die zweite Band unseres Drummers dazu nahmen. Aber jetzt scheint alles geklärt zu sein und es funktioniert recht gut. Die Shows waren sehr gut besucht und die Kids waren gut drauf. Das sind die beiden wichtigsten Dinge.

Mögt ihr es in Europa zu touren?

Wir touren viel lieber in Europa als in den Staaten. Wir spielen hier nicht so oft. Das ist jetzt unsere erste Tour hier mit dem neuen Album. In den Staaten waren wir bereits viermal damit unterwegs. Es macht hier einfach mehr Spaß weil es etwas anderes ist. In den Staaten brauchen wir inzwischen keine Wegbeschreibungen mehr zu den Clubs, weil wir dort schon so oft waren. Ich weiß jedes Mal genau was mich erwartet, ich weiß wie es aussieht, welche Freunde kommen werden und wo wir schlafen werden. Es ist immer genau das Gleiche. Das wird schnell langweilig. Es ist fast so als ob wir uns im Kreis bewegen. In Europa hingegen ist es immer etwas Neues.

Wie sind die Reaktionen vom Publikum?

Gut. Manchmal drehen sie völlig durch und moshen und manchmal stehen sie da und schauen sich die Show an. Es hängt davon ab in welcher Stadt wir sind. Bei Shows die recht voll sind kann es sein, dass die Besucher nur zusehen. Man kann nicht vorhersehen wie es abgehen wird.

Gibt es nach dem neuen Album einen Unterschied in der Struktur des Publikums?

Es sind heute mit Sicherheit mehr Metalheads auf unseren Shows was sicher etwas damit zu tun hat, dass wir in Schweden aufgenommen haben und all diese Gäste darauf zu hören sind. Es gibt einfach nur eine bestimmte Anzahl von Hardcore Kids die zu den Shows kommen. Der einzige Unterschied ist wohl, dass die Metal Gemeinde uns etwas mehr Aufmerksamkeit schenkt.

Was kannst du zum neuen Album sagen?

Die einzigen Dinge die sich verändert haben sind, dass wir in Schweden aufgenommen haben, dass wir all diese Gäste drauf haben und dass es ein ziemlich langes Instrumental gibt das von alten Metallica Sachen inspiriert war. Textlich ist es wesentlich politischer als unsere alten Sachen. Musikalisch gesehen ist es viel schneller und wir haben mehr Wert auf die Gitarrenarbeit gelegt. Manche Sachen sind viel technischer was der Einfluss unseres neuen Gitarristen war. Es kommt viel näher an unsere Vorstellung heran wie wir uns entwickeln wollen. Ich habe Leute getroffen die sagen es sei völlig anders und ich habe auch welche getroffen die sagten wir hätten uns überhaupt nicht verändert. Für mich gibt es viele Gemeinsamkeiten, aber auch viele Unterschiede. Wir haben nicht versucht uns krampfhaft von unserem ursprünglichen Stil zu entfernen, aber es fühlt sich für mich schon anders an.

Warum habt ihr euch entschieden in Schweden im Studio Fredman aufzunehmen?

Viele meiner liebsten Metal Platten wurden dort aufgenommen. Ich mag zwar auch einige Entombed Platten die nicht im Fredman aufgenommen wurden aber wir wollten einfach einen Produzenten haben der wusste was wir versuchen zu erreichen. Außerdem mögen wir Schweden wirklich sehr und es war eine gute Gelegenheit dort für einen Monat abzuhängen. Wir waren schön öfter dort. Es ist einfach wesentlich cooler als in einem Studio aufzunehmen das nur ein paar Schritte von zuhause entfernt ist.

Waren Victory damit sofort einverstanden? Ich könnte mir vorstellen, dass so ein Trip recht teuer ist.

Victory waren sehr cool deswegen und haben uns gut unterstützt. Es war auch gar nicht so viel teurer. Wir haben an vielen Stellen gespart. Wir haben bei Freunden übernachtet und sind nicht viel ausgegangen.

Kannte euer Produzent euch schon vorher?

Er hatte schon von uns gehört. Für die europäische Metal Gemeinde sind wir diese verrückte amerikanische Metalband. Der Gitarrist von The Crown beschreibt uns als Fast-Times-At Richmond-High-Metal. Ich weiß nicht ob du diesen Film gesehen hast. Es ist ein amerikanischer High-School Film. Für die Europäer sind wir ein Haufen High-School Kids aus den 80ern die Death Metal spielen. Das ist irgendwie lustig. Unser Produzent kannte uns nicht wirklich, aber er war sehr aufgeschlossen und es war sehr einfach mit ihm zu arbeiten. Er hat einen guten Sinn für Humor, das ist alles was wir brauchten.

Wie seid ihr mit all den Gästen in Kontakt gekommen?

Thomas Lindberg kannten wir schon von einer Tour mit The Crown, genau wie Marco von The Crown. Der Typ von Soilwork, Peter, hat zur selben Zeit im Studio nebenan aufgenommen. Wir haben ihn beim Nintendo spielen kennen gelernt. Anders von The Haunted haben wir auf einer Arch Enemy Show durch Thomas kennen gelernt. Er hat ihn gefragt ob er mitmachen will. Wir haben uns total gefreut über jeden der auf dem Album gespielt hat.

Wie gefallen dir Arch Enemy?

Sehr geil. Ich mochte sie mit ihrem ursprünglichen Sänger etwas besser. Sie haben einen halben Song von Carcass gespielt, das war scheiße, sie hätten ruhig den ganzen Song spielen können. Aber sonst waren sie sehr geil.

Ihr seid so ziemlich eine der ersten Bands gewesen die den schwedischen Death Metal Stil mit amerikanischem Hardcore verschmolzen haben. Heute scheint es fast so als ob jede Band diesen Stil spielt. Wie fühlst du dich dabei?

Es ist auf der einen Seite sehr cool. Manchmal ist es aber auch komisch, mache Leute wissen, dass wir zu den Initiatoren dieses Stils zählen, andere hingegen sehen eine Show von uns und sagen ?Die klingen wie Bleeding Through oder Himsa?. Wir haben diesen Sound aber schon seit 1996 gespielt. Aber ich muss sagen, dass viele der Band die diesen Sound spielen, machen das ziemlich gut. Ich für meinen Teil schau mir lieber Bands an die eine Mischung aus Hardcore und Thrash Metal als eine Mischung aus 1995 Earth Crisis und Hardcore. Ich mag schwedischen Death Metal also bin ich froh, dass es viele Bands gibt die das machen. Es ist aber auch irgendwie nervig wenn die Leute nicht verstehen dass wir es schon zu einer Zeit gemacht in der es noch kein Trend war. Wir haben früher Shows gespielt und den Hardcore Kids war es zu sehr Metal. Sie haben uns fassungslos angestarrt und konnten überhaupt nichts mit uns anfangen. Wir haben das den ?DH stare? genannt. Die Kids wussten nicht wie sie tanzen sollten weil es keine langsamen Parts gab. Die dachten wir seinen verrückt. Aber ich finde es wirklich cool dass es den Metal Leuten gefällt. Wenn Metal und Hardcore Kids dich mögen fühlt sich das wirklich gut an.

Ihr habt mit Bands wie Six Feet Under getourt, aber auch mit Bands wie Avail. Wie werdet ihr von solch unterschiedlichen Konzertbesuchern aufgenommen?

Ich will ehrlich mit dir sein. Wir mochten das Publikum von Avail wirklich sehr und wir mochten das Six Feet Under Publikum überhaupt nicht. Man kann aber nicht sagen, dass die eine Tour besser als die andere war. Das Six Feet Under Publikum mag amerikanischen Süd-Florida Death Metal. Das ist das genaue Gegenteil von dem europäischen Death Metal. Im amerikanischen Stil gibt es sehr tiefe Vocals, keine Harmonien und manchmal ist er sehr langsam. Die Cover dieser Bands zeigen für gewöhnlich aufgehängte Leichen denen die Eingeweide raushängen. Für dieses Publikum sind wir verdammte Poser. Bei Avail war es zwar auch so, dass die Leute eine Punk Band erwartet haben und von uns etwas vor den Kopf gestoßen waren. Dennoch passen wir irgendwie auf beide Arten von Shows. Textlich und politisch passen wir zu den Punk Bands und musikalisch passen wir zu einigen Death Metal Bands. Auf die Six Feet Under Tour haben wir aber nicht so recht gepasst. Außerdem haben da noch God Forbid, Lamb Of God und Candiria gespielt. Wir haben auch schon eine Tour mit The Haunted gespielt. Dort haben wir musikalisch wesentlich besser hingepasst. Aber politisch und auch aufgrund der Art wie wir und kleiden passten wir auch dort nicht so recht rein. Es gibt also immer etwas das nicht stimmt. Auf die einzigen Shows auf die wir wirklich passen sind unsere eigenen. Selbst dort kommen wir uns manchmal fehl am Platz vor.

Wie gefällt dir die neue Six Feet Under Platte?

Ich hab sie noch nicht gehört. Aber ich mag aber die Cannibal Corpse Platten mit Chris Barnes total. Seine Stimme ist einfach total verrückt. Er singt wirklich so, er benutzt keine Effekte.

Was sind eure nächsten Ziele?

Ich möchte die Band in Zukunft auf einem noch professionelleren Level haben. Wir können zwar viel auf Touren gehen und wenn wir auf Tour sind ist es immer geil. Wenn wir dann nach Hause kommen haben wir zwar ein bisschen Geld, aber wir müssen uns immer noch etwas dazu verdienen. Deshalb können wir uns nicht voll auf die Band konzentrieren. Es wäre cool wenn wir feste Zeiten hätten in denen wir auf Tour sind und in denen wir zuhause sind. Im Moment ist das etwas schwammig.
Musikalisch möchten wir die Grenzen sprengen was eine Hardcore Band machen kann und darf. Es wird wohl noch metallischer. Die Gitarren könnten noch etwas technischer sein. Wir denken uns im Vorfeld immer etwas aus aber wenn wir dann im Proberaum sind spielen wir einfach so wie es uns Spaß macht. Das Ziel ist es aber auf jeden Fall auch in Zukunft die Hardcore Kids nicht zu verlieren. Wir wollen sie nicht vergraulen. Es wäre komisch wenn auf unseren Shows plötzlich jeder lange Haare hat und eine Lederjacke trägt. Wir kommen aus dem Hardcore und wollen hier auch bleiben. Diese Kids sollen nicht aufhören Darkest Hour zu mögen.

Welche anderen Musikrichtungen könnten als Einfluss für euch in Frage kommen?

Ich glaube nicht dass wir uns stilistisch so sehr verändern werden. Wir machen Thrash Metal, das ist was wir mögen.

Ok, und wie glaubst du könnte sich Hardcore generell in der Zukunft entwickeln?

Ich denke dass die Zukunft des Hardcores, und das ist jetzt ein kühnes Statement, in der Band Dillinger Escape Plan liegt. Wir haben mit ihnen getourt. Wir sind jetzt seit fast zwei Jahren auf Tour und haben mit fast jeder Band gespielt. Converge war ebenfalls wirklich stark. Wir haben mit einer Tonne Hardcore und Metal Bands gespielt. Darunter haben mich keine so umgehauen wie Dillinger Escape Plan. Converge haben das auch ein paar Mal mit mir gemacht, aber Dillinger Escape Plan haben mich wirklich jedes Mal mit einem offenen Mund hinterlassen. Dieser Sound ist nichts was ich mir in meinem Auto auflegen würde, aber sie live zu sehen ist ein echtes Erlebnis. Sie gehen so viel weiter als einfach nur Hardcore, Punk oder Metal. Das ist schlicht Kunst. Es ist extremer als alles andere und ich denke, dass sich Musik in diese Richtung entwickeln wird.

Lass uns noch mal über euer neues Album sprechen. Der Titel ?Hidden Hands Of The Sadist Nation?, wofür steht er?

Kennst du den Film ?Bowling For Columbine??

Ja, klar.

Der Titel ist eine Anspielung auf einige Dinge die in diesem Film genannt werden. Michael Moore spricht davon wie sehr die Amerikaner von Gewalt besessen sind. Im Fernsehen, Zuhause und überall. Ich bin mir nicht sicher ob es direkt im Film gesagt wird oder aus einem Interview mit ihm, aber es wurde gesagt, dass die Vereinigten Staaten eine Nation von Sadisten sei. Wir schauen uns Gewalt in Form von Primetime Unterhaltung an. Diese vorherrschende Geisteshaltung in den USA ist versteckt und wird nicht offen zugegeben. Zusammen mit dem Michael Moore Film sind wir auf den Titel gestoßen.

Handeln die Texte alle von diesem Thema?

Nicht alle aber einige. Die Songs ?Sadist Nation?, ?Marching to the killing rhythm?, ?Patriot Virus? und ?The Misinformation Age? sind sehr politisch. ?Sadist Nation? ist der einzige Song er von Waffengewalt handelt. Songs wie ?Seven Day Lie? und ?Pay Phones And Pills? sind hingegen sehr persönlich. Es sind die typischen DH Songs. Der Song ?Accessible Loss? handelt von der Musikindustrie. Es gibt also durchaus eine Variation, es ist kein Konzeptalbum oder so.

Worum geht es in den anderen Songs genau?

In ?Seven Day Lie? geht es um die Band in der unser Drummer früher gespielt hat. Sie haben ihn rausgeschmissen und er was sauer. ?Pay Phones and Pills? handelt von einer zerbrochenen Beziehung unseres Sängers. Bei den anderen Songs ist es recht offensichtlich worum es geht.

Ist es euch wichtig eine Botschaft zu vermitteln?

Es ist lediglich wichtig für uns zu sagen was wir sagen wollen. Auf ?So Secure, So Sedated? war lediglich ein politischer Song. Wir hatten früher einige Anti-Religion Songs, aber die waren nicht wirklich politisch. Es ist einfach wichtig dass wir sagen was wir zu sagen haben solange es nicht einfach etwas Belangloses ist.

Teilt ihr immer noch euren Proberaum mit Strike Anywhere?

Die schulden mir immer noch zwanzig Dollar. Sag denen dass wir auf der Jagd nach ihnen sind. Haha... Nein, nachdem beide Bands ihre Alben geschrieben hatten sind beide aus dem Proberaum ausgezogen. Das sind coole Jungs.

Was ist das Beste daran in Darkest Hour zu spielen?

Wahrscheinlich die Tatsache, dass wir all diese Orte sehen können und so viele Menschen auf der ganzen Welt treffen können. Ich habe meinen Abschuss vom College vor drei Jahren gemacht. Hätte ich Darkest Hour nicht gehabt hätte ich jetzt einen normalen Job und würde ein ziemlich langweiliges Leben führen.

Was ist das schlechteste?

Die Tatsache nicht zuhause sein zu können wenn es wichtig ist. Außerdem ist es total scheiße mit seinen Freunden über Geld streiten zu müssen. In einer Band muss man zwangsläufig auch mal über Geld reden, da es auch ein Geschäft ist. Das finde ich richtig beschissen.

Wie geht ihr mit diesen Streits um?

Wir machen das schon so lange. Wir streiten und kriegen uns aber schnell wieder ein. Man geht damit um wie mit jedem Problem. Man setzt sich zusammen, jeder sagt was er zu sagen hat und am Ende fällt man eine Entscheidung. Dann vergisst man auch den Streit weil es keinen Grund mehr gibt.

Wie seid ihr eigentlich mit Victory zufrieden?

Wir sind sehr zufrieden, sie unterstützen uns sehr gut.

Ich stelle diese Frage fast jeder Victory Band weil man immer etwas anderes zu hören bekommt und es bestimmte vorbehalte in der Szene gibt.

Ja, jeder hat eine andere Meinung. Wir hatten aber nie Probleme mit ihnen.

Wie sehen eure Zukunftspläne aus?

Wir werden diese Tour beenden und danach in Kanada touren. Wir wollen im Sommer wieder nach Europa kommen um auf Festivals zu spielen.

Gibt es schon Pläne für ein neues Album?

Wir haben schon ein paar neue Songs fertig. Wir wollen das neue Album viel schneller veröffentlichen. Zwischen den letzten beiden Alben lagen zwei Jahre. Dieses Mal soll es schneller gehen. Wir werden auf Tour daran arbeiten.

Funktioniert das?

Nein. Aber wir versuchen es trotzdem.

Hast du abschließend noch etwas zu sagen?

Danke für das Interview. Wir mögen den Schweizer Käse.

 

Das Interview wurde von Rolf Gehring geführt.

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